Bürgermeister

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Liebe Hemeringer,

liebe Lachemer,

liebe Wahrendahler,

 

das Jahresende 2015 war von einer freudigen Überraschung geprägt, nämlich von der Eröffnung des Nahverbrauchermarktes Ende Oktober. Schon im Frühjahr zeichnete sich durch einige unverkennbare Aktivitäten der bauliche Beginn ab und man konnte förmlich die Erleichterung in der Bevölkerung fühlen.  In vielfältiger Form war die Begehrlichkeit für eine derartige Einrichtung spürbar. „Wann kommt er denn endlich…“ war die häufigste an mich herangetragene Frage. Und ehrlich gesagt, es hat sehr lange gedauert. Die politischen Voraussetzungen waren in dem dafür üblicherweise vorgesehenen Rahmen, im Anschluss  ergab sich aber eine lange Kette von Ereignissen, die sehr zeitraubend waren.

 

„Ende gut – alles gut“ könnten wir aus heutiger Sicht meinen. Und in der Tat, war es für uns im Südweserbereich und besonders für uns in Hemeringen, Lachem und Wahrendahl eine richtungsweisende Entscheidung. „Hemeringen kann man machen, muss man aber nicht“ waren in der Planungsphase die Worte des Investors. Ich denke dass angesichts der Autos auf dem Parkplatz dieser Überlegung widersprochen werden kann. Wir alle freuen uns jedenfalls über die Bereicherung unseres Wohnortes und die infrastrukturelle Aufwertung unserer Ortschaft.

 

Traditionell laden die Mitglieder des Ortsrates am Anfang des Jahres zu einem Neujahrsempfang ein. Dieser fand am 17.01.2016 im Gasthaus Forellental statt. Weit über 50 Personen hatten sich angemeldet und starteten den Sonntagmorgen mit dem genüsslichen Frühstücksbuffet. Mir war es gelungen, den Geschäftsführer der Tourismusvereinigung „Westliches Weserbergland“ für eine Vorstellung der touristischen Aktivitäten zu gewinnen. Immerhin gehört Hessisch Oldendorf mit Rinteln zu Gründungsmitgliedern, zu denen sich inzwischen Aerzen, Auetal und zuletzt auch Porta Westfalica und Emmerthal angeschlossen haben. Gemeinsame Vermarktung ist hier das Stichwort zum Wohle der wirtschaftlichen Entwicklung. Im Anschluss wurde von mir der Jahresrückblick mit seinen Ereignissen betrachtet und der Bürgermeister Harald Krüger überbrachte die Grußworte des Rathauses.

 

Ein Ereignis wurde von Harald Krüger und mir in gleicher Weise thematisiert und als Herausforderung für das Jahr 2016 angesehen. Die Flüchtlingszahlen mit allen Facetten, die von kommunaler Seite erforderlich sind, werden unsere Aufmerksamkeit und Kraft in Anspruch nehmen. Dies ist zwar eine Herausforderung, gilt gleichzeitig aber auch als Chance und ist sicherlich leistbar. Allein die Ereignisse am Jahresende irritieren uns und lassen uns zu der Feststellung kommen, dass die Rechtsstaatlichkeit in jedem Fall gewahrt bleiben muss. Wer bei uns Gastrecht genießt und dieses durch rechtswidrige Taten missbraucht muss sich im Klaren darüber sein, dieses Land auch wieder zu verlassen, auch mit den Mitteln der Abschiebung.

 

Zwei große Jubiläen konnten wir im zurückliegenden Jahr ebenfalls begehen:

Das DRK Lachem feierte am 30.05.2015 sein 100-jähriges Jubiläum, ein vielfältiges Angebot traf den Zuspruch der Lachemer und vielen Gäste rund um das Gemeindehaus.

Die FFW Lachem feiert mit einem großen Zeltfest vom 27.06. - 28.06.2015 ihr 125jähriges Jubiläum. Ein Umzug durchs Dorf und ein volles Festzelt waren das Ergebnis.

 

Ehrenamtliches Engagement im Sinne der Gemeinschaft ist nicht hoch genug zu bewerten. Deshalb gilt mein besonderer Dank den Vereinen und Organisationen in unseren Dörfern für die geleistete Arbeit.

 

Sicher werden uns auch in diesem Jahr einige Herausforderungen begegnen, die unsere ganze Aufmerksamkeit und Erfahrung in Anspruch nehmen. Diese zu lösen wird unser Ziel sein.

 

In diesem Sinne verbleibe ich mit den besten Grüßen

 

Ihr Ortsbürgermeister

Klaus Brzesowsky